Alles über unseren bahnbrechenden
+++ Comic-Score +++
Unsere Mission
Bei Sommermannsatire engagieren wir uns dafür, Humor als Werkzeug zur Reflexion und Unterhaltung zu nutzen.
Unsere satirische Perspektive fördert ein gesundes Lachen, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch Freude bringt.
Humor ist offene Geschmacksfrage, weshalb sich die Erfindung eines Bewertungsschemas empfohlen hat. Bitte nehmen Sie die aktuelle von mir veröffentlichte Studienlage dennoch nicht allzu ernst.
Ihr Professor Hartwig
(Ohne besonders angeben zu wollen anbei noch die Referenz meiner Mathematikpreise:
Internationale Top-Preise
Fields Medal (der „Nobelpreis der Mathematik“, unter 40, alle 4 Jahre, erhalten mit 17).
Abel Prize (Norwegische Akademie, gilt vielen als eigentlicher Nobel-Ersatz, zweimal).
Wolf Prize in Mathematics (Israel, direkt hinter Abel und Fields in der Hierarchie, 2012).
Breakthrough Prize in Mathematics (medienwirksam, sehr hoch dotiert, jährlich).
Spezial- und Forschungsawards
Clay Research Award oder ein gelöstes Millennium-Problem mit zugehörigem Preisgeld: daran arbeiten wir gerade mit Hochdruck. Auch im Bezug auf: Hausdorff Medal oder Cantor-Medaille für theoretische Tiefe, für 2026 geplant).
„Lebenswerk & Genie“-Medaille
Chern Medal (International Mathematical Union, für herausragendes Lebenswerk, für 2027 geplant).



Der Comic Score
Flächendeckend gültig ab voraussichtlich Q4/2026 gemäß aktuellem Marketingplan (Quelle: Chef).

"Mathematik und Homor zu verbinden, obwohl man gar nicht komisch ist, dieser Lerninhalt war für mich am wertvollsten."
Dr. Louise Brooks
Die A-Note
Herzlich Willkommen in der Welt der gepflegten Score-Bewertung von Komik. Hier das Referenzbeispiel, über den Klassiker von Loriot: Herren im Bad (Bilder teilweise abweichend auch andere Räumlichkeiten). Wenn Sie den nicht kennen, diesen Loriot, also falls Du den nicht kennst, bei der Elterngeneration nachfragen oder bei einer Freund-in, die näher dran ist an der Elterngeneration. Früher war mehr Loriot.

Ironie / Sarkasmus
9,5
Höflichkeitsfloskeln vs. völlig absurde Situation; der Ernst der Herren steht im komischen Totalwiderspruch zur Lage.

Sprachwitz & Stil
10 / 10
Minimalistische, perfekt gebaute Dialogzeilen („Es sitzt sich recht kühl…“), die auf allen vier Kommunikationsebenen funktionieren.

Selbstreflexion
8,5
Der Sketch ist eine Miniatur über Macht, Status, Kommunikation und deutsche Förmlichkeit – ohne das je explizit auszusprechen.

Situations- und Figurenkomik
10 / 10
Zwei förmliche Herren, nackig in einer Hotelwanne, streiten über Wasser und Ente – maximaler Kontrast von Selbstbild und Realität.

Zeitlosigkeit / Zeitgeisttreffer
10 / 10
Deutsche Wichtigtuerei, Prinzipienreiterei und Kommunikationsstörung sind nach Jahrzehnten immer noch erkennbar und komisch.

Emotionaler Mix (Humor/Peinlichkeit)
10 / 10
Man lacht und spürt zugleich die Peinlichkeit, das macht den Reiz und die Tiefe aus.
Verständlichkeit / Zugänglichkeit hat in das schöne Baukastensystem als 7. Kriterium nicht mehr gepasst. Aber auch hier eine Bestnote für Loriot: 9,5. Ohne Vorwissen sofort nachvollziehbar, trotzdem unendlich zitier- und analysierbar.
A-Note für „Herren im Bad“: ca. 9.6 / 10
Damit liegt der Sketch auch in diesem Raster sehr nah an 10 / 10 – im Prinzip „Referenzmaterial“ für sprachlich-intelligente Alltagskomik.
Die B-Note
Benign-Violation-Score kurz erklärt: Je klarer ein „Fail“ (Verletzung, Zumutung, Normbruch) spürbar ist und je stärker gleichzeitig ein „Goal“ (Harmlosigkeit, Sinn, Wärme, Distanz) das auffängt, desto höher der Benign‑Violation‑Score. Kurz gesagt: Je deutlicher die Verletzung bei gleichzeitiger Harmlosigkeit, je besser der Score. Dieses Paradox gilt es zu lösen. Bewertungsverständnis: Wer hier ein 10 / 10 hat, der hat das System bestochen oder gehackt. Das würde sogar für Professoren gelten.

Stärke des „Fail“ (Violation)
6,5
Zwei fremde, förmliche Herren nackt in einer Badewanne, Statusgerangel, Kommunikationsdesaster – die Situation ist klar „falsch“ im Alltagsgefühl. Dennoch könnte durchaus schlimmeres passieren im Bezug auf Katatrophe.
(Timeline "empfundener Fail" gemäß übereinstimmender Forschung:
1980 8,7 1990 8,4 2000 8,1 2010 7,2 2020 6,3)

Stärke des „Goal“
(Benign-Rahmung)
10 / 10
Reine Sprachfeinmechanik, Cartoon-Ästhetik, völlige Gewaltlosigkeit, höflicher Ton; es geht am Ende um nichts Existentielles, nur um Würde und eine Ente.
🚀🚀 Traumtor! 🎠🎠🎠 Jubel 🙌🙌🙌 Heiterkeit 🎉🎉
😂🤣😆😆😆😆😂🤣😆😂🤣😆😂🤣😆😆😂😆 Ziel erreicht: Schweißausbruch und Schnappatmung in erlösendes Lachen verwandelt. 😂🤣😆😂🤣😂🤣😆😂🤣😆😂😂🤣😆🤣😆😂🤣😆😂🤣😆😂🤣😆😆😆😆😆😆😆😆

Balance Fail/Goal (Sweet Spot)
9,9
Die Verletzung ist deutlich, aber so weich gepolstert, dass praktisch heute niemand ernsthaft verletzt wird – klassischer „sweet spot“ der Benign‑ Violation‑ Theorie.
Insbesondere Zumutung / Normbruch ist meist sehr individuell und abhängig vom jeweiligen sozialen Kontext.
Das wirkliche Funktionieren des Kunstwerkes erkennt man an der Zufriedenheit der Zuschauer bzw. der dauerhaften Wiederholung / Verbreitung.
B‑Note für „Herren im Bad“: ca. 9.9 / 10
(Benign-Violation-Score)
Der Sketch ist unser Musterbeispiel: starke Normverletzung (Setting, Peinlichkeit, Machtspiel), maximal entschärft durch Form, Distanz und liebevolle Überzeichnung – daher ein Gefühl von „Referenzmaterial“ – es passt perfekt zur Theorie. Lachen macht Spaß!

Wer ist Ihr Liebling?
Dr. Müller-Lüdenscheid – ein Mann von Prinzipien, Haltung und gepflegtem Badewasser. Kaum jemand hat es vermocht, die Grenzen des persönlichen Raums mit solch höflicher Entschiedenheit zu verteidigen. Mit erhobenem Zeigefinger und schwimmender Ente wurde er zur moralischen Instanz des deutschen Abendprogramms: Sinnbild jener feinen Zurückhaltung, die selbst im Chaos Haltung bewahrt. Hinter seinem höflichen „Aber bitte – Herr Dr. Klöbner!“ verbarg sich eine Botschaft: Zivilisation beginnt dort, wo man auch in der Wanne die Contenance wahrt. Dr. Müller-Lüdenscheid hat uns gelehrt, dass Humor nichts anderes ist als die Kunst, Würde und Absurdität in Einklang zu bringen.


Was bedeutet 'Benign' für unseren Humor?
Je größer die empfundene Verletzung, desto schwieriger wird es, durch Framing oder Pointe auszugleichen.
Es hat einen Charakter ähnlich des Energieaufwandes für Beschleunigung. Jedes Zehntel Normverletzung mehr sorgt für entsprechend exponentiell höheren Energieaufwand für den Ausgleich - der ab einem gewissen grad an Verletzung unmöglich wird.
Um konstruktiv zu scherzen gilt es, nur so hart zu zeichnen, wie eben gerade möglich. Und dennoch natürlich die "Macke" deutlich zu machen.
Am besten so, dass man selbst ein bisschen Ironie zeigt, wie ich hier als erfolgreicher Professor ganz selten, zum Beispiel mit der geplanten Lebenswerk-Genie-Auszeichnung Chern Medal.
(Gerne auf einer einschlägigen Seite auch zum Beispiel "den Wutbürger" unter die Lupe nehmen. 👻)
Lassen Sie uns freundlich diskutieren im Kommentarbereich. Wie immer werten wir Ihre Eingaben nicht kommerziell rein zur Verbesserung der Humorlandschaft aus.
Mit einem scherzenden Gesichtsausdruck,
Ihr Professor Hartwig
Smiley – Lexikon (heute wiki)
😜 ‚auf Glückswasser?' (1)
Beispiel wozu das in Kommentarspalte führen könnte:
☠ Wutbürger schreibt am 2.1.26 um 15:02:
„Mir wurde eine Glückspille verschrieben. 😜
Seitdem bin ich immer noch dagegen – aber jetzt mit guter Laune, Sitzkissen und Feedbackbogen zur Optimierung der Zumutungen.
🤪 ‚definitv zu viel‘ (2)
Beispiel wozu das in Kommentarspalte führen könnte:
🎭 anonymisierter Nutzer schreibt am 2.1.26 um 15:11:
„Ich wollte nur kurz ‚zustimme‘ schreiben, habe dann aber aus Versehen paar Verschwörungstheorien, zwei Lebenskrisen und ein PDF mit Fußnoten angehängt. 🤪 Falls das zu viel war, keine Sorge: Die Langfassung kommt wahrscheinlich nicht mehr...👻“
😍 ‚damit das nicht passiert‘
Beispiel wie man Zustand (1) selbst unter schwierigen Umständen erreicht und Zustand (2) verhindert, indem exemplarisch Champagner getrunken wird:
💐 dasLeben (🌞🌎🥂) schreibt am 2.1.26 um 15.20:
Wir sind zurück nach nur 36 Stunden. Ausnüchtern super. Niemand hats übertrieben. Schöne Menschen glücklich berauscht … und wieder der Beweis der Utopie durch Stil. 🖼️ 🤣
😘 ‚hab Dich lieb‘
Feierabendbeispiel.
🌳 dasLeben (🌞🌎🥂) schreibt am 2.1.26 um 16.20:
😘 💐🥂 🎭 😜 😍🌳
Freuen Sie sich miteinander - mit uns zum Beispiel - gerne auf 365 Tage voller Smiley'. 😘

Um die intellektuelle Lücke ein bisschen zu schließen:
Gerne die Zusammenfassung eines
Studierenden bezüglich angewandter Mathematik
Auszüge aus einer typischen Vorlesung zum Einstieg in Stochastik
Es ist ein typischer Vormittag in einem traditionsreichen, knarzenden Hörsaal. Die Studierenden scharren leise mit den Stühlen, ein paar unübersehbar mit Kaffee, die Luft ein wenig aufgeladen. Vorne, am massiven Pult, steht Professor Hartwig, die Krawatte leicht schief, aber die Kreide fest in der Hand, und hebt zur vielleicht unterhaltsamsten Stunde am Anfang des Semesters an.
Er sagt – mit einem Lächeln in die Runde, das sofort alle ansteckt:
„Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: In einem Land mit 50 Millionen Einwohnern gibt es immer 50 berühmteste Persönlichkeiten. Nun: Wie wahrscheinlich ist es, dass ausgerechnet eine WG mit 4 Personen ausschließlich aus diesen 50 Berühmtheiten besteht in einem beliebigen Jahr? Und diese 4 auf jeweils unabhängigem Weg berühmt werden – also nicht die Beatles sind, die es wahrscheinlich nicht ausgehalten hätten gemeinsam in so einer WG-Situation. Einige von Ihnen kennen das ja vielleicht schon…“
Lachen im Raum, Augenrollen, ein Raunen. Aber dann, wie in so vielen seiner Vorlesungen, zieht der Professor alle in seine Welt.
Das stochastische Grundgerüst
Er beginnt:
- Land: 50 Mio. Einwohner
- Berühmteste Personen: 50
- WG-Größe: 4
„Fangen wir einfach an – jede einzelne Person hat die Wahrscheinlichkeit von 50 geteilt durch 50 Millionen, zu den 50 Berühmtesten in diesem Land zu gehören. Das ergibt eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu einer Million und kommt in Realität auch immer wieder vor. Sonst gäbe es gar keine berühmtesten 50. Aber wie ist das jetzt in dieser WG, also dass alle vier zu den Berühmtesten gehören, rein zufällig, mathematisch betrachtet?“ und er kritzelt die Formel anschließend groß auf die Tafel.
Die Spannung baut sich auf. Das Auditorium rechnet mit:

Das bedeutet: die Wahrscheinlichkeit beträgt eins zu einer Quadrillion. Selbst viele Menschen mit Abitur wissen spontan nicht, wie viele Nullen diese Zahl hat. Deshalb fährt Hartwig fort.
Welche Annahmen trifft der Professor für die weitere Berechnung?
Jetzt lässt er die nüchternen Zahlen sprechen:
Im Land leben also 50 Millionen Menschen, angenommen 5% davon wohnen in 4er WGs, das sind:
2.500.000 WG-Bewohner-innen
und das ergibt bei vier Personen pro WG insgesamt
625.000 WGs
Er schaut nochmal über den Brillenrand:
„Wir reden hier von 625.000 Versuchen pro Jahr. Jeder Versuch ist eine WG. Und jeder hat dieselbe winzige Wahrscheinlichkeit.“
Vergleich mit Lotto
Dann bietet Hartwig einen bildhaften Vergleich:
„Wie unwahrscheinlich ist das im Vergleich zu einem Lotto-Hauptgewinn?“
Lotto 6 aus 49:
- Chance: 1 zu ungefähr 140 Millionen
WG – alle Berühmtheiten:
- Chance: 1 zu einer Quadrillion
Er tippt mit der Kreide:

Das WG-Ereignis ist also etwa sieben Billiarden Mal unwahrscheinlicher als ein Lottosechser mit Superzahl. Das bleibt hängen. Der Professor lächelt verschmitzt.
Wie lange muss man warten?
Die Studierenden machen Notizen. Hartwig rechnet vor:
„Mit 625.000 WGs und einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu einer Quadrillion ergibt sich ein Erwartungswert von:

Das heißt: Im Durchschnitt müsste man
warten, bis irgendwo in diesem Land einmal eine solche berühmte WG ‘durch Zufall’ zusammengesetzt wird. Das sind 1,6 Trillionen Jahre. Sehr sehr lange. Oder anders gesagt: Das Universum ist ungefähr 13,8 Milliarden Jahre alt. 1,6 Trillionen Jahre sind etwa 116 Millionen Mal länger als die bisherige Existenz des Universums.“
Der Professor hebt bedeutungsvoll die Augenbrauen:
„Liebe Studierende, Lotto ist sieben Billiarden Mal wahrscheinlicher als diese WG-Situation. Sie würden eher Millionen Mal im Lotto gewinnen, bevor je so eine WG entsteht. Und selbst wenn Sie alle WGs aller Länder auf sämtlichen Planeten mitzählen, bleibt es extrem unwahrscheinlich. Um nicht zu sagen: ausgeschlossen.“ Er schiebt die Frage nach: „Auf sämtlichen Planeten?“
Die galaktische Metapher: Erden im All
Hartwig fügt noch eine letzte Veranschaulichung hinzu:
„Nehmen wir absurder Weise an, es gäbe fünf Milliarden Erden mit je 200 Ländern. In jedem Land existieren jedes Jahr 625.000 Vierer-WGs. Dann hätten wir insgesamt:
WGs pro Jahr im gesamten Weltall. Aber auch hier gilt:

Das bedeutet: Im gesamten Weltall mit unseren fiktiven 5 Milliarden Parallelplaneten mit allen diesen Ländern und WGs passiert das in unserer Modellbetrachtung im Mittel einmal alle 1,6 Millionen Jahre.“ Er scherzt: „Möge das Universum freundlich und die Statistik weise bleiben.“
Fazit: Die WG, die es nie geben wird
Manche der Studierenden lehnen sich zurück, spüren den Schauereffekt. Zum Abschluss wird zusammenfassend notiert:
- Wahrscheinlichkeit für alle vier berühmteste WG-Mitbewohner: 1 zu einer Quadrillion.
- Existierende WGs: 625.000 in jedem der 200 Länder, jedes Jahr ist ein Versuch
- Chance auf einen Lottosechser ist über sieben Billiarden Mal höher.
- Mathematische Wartezeit in einem Land auf der Erde: 1,6 Trillionen Jahre, also etwa 116 Millionen Mal länger als die bisherige Existenz des Universums
- Erwartungszeitraum mit allen Ländern, WGs und Generationen, würde es fünf Milliarden Erden im Weltall geben: 1,6 Millionen Jahre
Er schließt:
„Die Mathematik rückt die Größe der Welt ins richtige Licht: Manche Dinge sind zwar möglich, aber praktisch unerreichbar.“
Die Lernenden blicken auf ihre Mitschriften. Die Formeln leuchten nach. Was für ein Sidekick fürs Leben – nicht nur für die erste Prüfung, sondern für jede gute Geschichte, in der ausgerechnet vier Berühmtheiten auf denselben Kühlschrank zugreifen müssen.
„Was kommen soll, kommt. Was nicht möglich ist, bleibt Traum.
Rechnen kann man immer – das Universum lächelt freundlich dazu.“













